26.02.2014: Föhntendenz – Fotografierwetter

Für heute morgen war wieder Föhn vorausgesagt, im Tagesverlauf dann Regen. Am Morgen also schnell ein Blick zum Himmel, aber so richtig überzeugt hat er mich nicht. Egal, schon manches Mal habe ich mich geärgert, dass ich mich auf den ersten Blick verlassen habe und entschied zuhause zu bleiben. Heute sollte das nicht passieren. Ich musst also schnell auf einen Hügel, denn die “Musik” spielte im Osten, da war der Himmel ganz wenig wolkenfrei. Oben angekommen, bot sich dieser Blick:

Die Wolken und die Schatten hatten einen magentafarbenen Ton, der Himmel und die Sonnenstrahlen leuchteten Orange. So hob sich auch der Bürgenstock wunderbar von einem leuchtenden, orangen Hintergrund ab. Das gefiel mir so gut, dass ich es fotografieren musste.

Ich befand mich beim Hof Fluck, der verlassen zu sein scheint. Alles ist ziemlich verfallen, bietet aber ein paar tolle Motive. Hier zum Beispiel die Eingangstür zum Haupthaus, die von einer Wurzel in Beschlag genommen wurde, die mittlerweile bis aufs Dach gewachsen ist. Allerdings war das Motiv in Farbe nicht so fotogen, so dass ich mich entschloss, es in Grautöne umzuwandeln und anschliessend in Braun zu tonen. Anschliessend eine kleine Vignette zugefügt, um den Blick auf die Tür zu lenken.

Wollen wir doch den Frühling nicht vergessen: Auf dem obigen Bild sehen wir die schönen Schneeglöckchen und an einer wunderschönen grossen Buche direkt vor dem Haupthaus entdeckte ich noch die ersten Krokusse, noch geschlossen:

Im Hintergrund sehen wir Sempach und den Pilatus. Mittlerweile war die Sonne ganz aufgegangen, aber der Zauber des frühen Morgenlichts war verschwunden – und nicht nur das: Der Rest des Tages spielte sich fein gestuften Grautönen ab…

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